Generation, Jahrgang,  Reisen, Lifestyle

Happy Birthdy Babyboomerin Barbie !

Am 9.3.1959 wurde auf einer New Yorker Spielzeugmesse die erste Barbie präsentiert. Barbie wird also heute 64 und kann über den Ruhestand nachdenken (sofern Ken nicht auf ihrem Geld sitzt).“ Aufgelesen im „Checkpoint“, des Berliner Tagesspiegels. Ich gestehe (neudeutsch: Disclaimer): ich selbst hatte keinen Ken, kenne aber einige, die Barbies hatten. Für diese Babyboomerinnen habe ich ein wenig mehr über die Geschichte meiner Jahrgangs-Gefährtin recherchiert.

Mattel kennt jedes Kind. Damals schon. Das sind die mit Matchbox, Fisher-price und UNO. Aber Barbie stand von Anfang an im Mittelpunkt. Barbie war eine der ersten Spielzeugfiguren, die richtig „echt“ aussehen und modische Kleidung trugen. „Die weißhäutige Ur-Barbie hatte eine blonde, beziehungsweise brünette Ponyfrisur mit Pferdeschwanz.“ Ken, Barbies männlicher Begleiter, wurde 1961 auf den Markt gebracht und war ebenfalls ein großer Erfolg.

Die 1960er Jahre waren Barbies beste in Deutschland.  Jedenfalls wurden damals die meisten Barbie-Puppen in Deutschland verkauft. Warum wohl? Weil in dieser Zeit viele Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren lebten – aka Babyboomerinnen der geburtenstarken Jahrgänge – und Barbie als ihr Lieblingsspielzeug betrachteten.

Ken, Barbies männlicher Begleiter, wurde 1961 auf den Markt gebracht und war ebenfalls ein großer Erfolg. Allerdings mit nicht so ausgeprägter Persönlichkeit. Barbie hatte übrigens immer die Verkaufs-Nase vor Ken. „Das lag vermutlich daran, dass Mädchen oft mehr Interesse an der weiblichen Hauptfigur hatten und Ken eher als Accessoire betrachtet wurde.“ Oh. Na gut.

Aber im Laufe der Jahre hat sich auch das Barbie – Image von Barbie-Puppen in Deutschland verändert. Oder umgekehrt? Jedenfals galt die Puppe in den Anfangsjahren als Symbol für eine moderne und unabhängige Frau. Es gab Barbie als Astronautin, Krankenschwester und als Ballerina.

In den 1990er Jahren kam Kritik auf, an ihrem unrealistischen Körperbild und ihrem negativen Einfluss auf das Selbstbild junger Mädchen. Infolgedessen hat Mattel versucht, das Image von Barbie zu verbessern, indem die Firma verschiedene Körpertypen und Hautfarben eingeführt hat, um eine breitere Vielfalt zu repräsentieren.

„Anfang der 2000er wurde kurzzeitig mit einer kurzbeinigeren Version mit breiteren Hüften experimentiert. Dieser realistischere Typ setzte sich so wenig durch wie Sprech-Barbies oder Barbies mit beweglicheren Armen und Beinen.“ Mal schauen, wie es weiter geht mit unserer weltweit prominentesen Babyboomerin und ihrem Accessoire Ken.

Quellen:

Mattel Deutschland – MATTEL DEUTSCHLAND – Willkommenhttps://www.was-war-wann.de/geschichte/barbie-puppen.html